Unser Team

Wir sind die Köpfe hinter Pflegewächter. Fünf Menschen, ein Ziel: Die Pflege zugänglich und verständlich machen.

Der Pflegefall in den eigenen Familien hat uns dabei zusammengebracht.

Unser Kernteam wird tatkräftig unterstützt durch diverse AktivistInnen, Supporter, WissenschaftlerInnen, Kreative, Kunstschaffende und Unternehmen, ohne die Pflegewächter nicht wäre, was es ist. Wir danken euch allen wirklich sehr!

Das Geld für unseren ersten Prototypen kam von Florian´s Opa.

Unsere Mission

Die Pflegewächter-Services sind unsere Lösung für eine verständliche Pflege, zu der jede Person Zugang hat. Wir möchten Pflegende durch strukturierte Verfahren entlasten und Ihnen die finanziellen Möglichkeiten verschaffen, um eine Pflege ableisten zu können.

Diese SDG’s stehen im Fokus unseres Handelns

Im September 2015 verabschiedeten die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Sie soll den weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt auf sozial gerechte Weise gestalten und zwar innerhalb der ökologischen Grenzen der Erde. Das Kernstück der Agenda ist ein ehrgeiziger Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs).

Diese Ziele sollen bis 2030 durch eine gemeinsame Anstrengung von Staaten, Unternehmen und auch der Zivilgesellschaft erreicht werden. In unserem Geschäftszweck (öffentlich einsehbar im Handelsregister) haben wir uns diesen SDG´s verschrieben und unsere Beratungsangebote danach ausgerichtet.

Unsere Geschichte

Wir sind noch immer ein junges Sozialunternehmen, aber rückblickend ist bereits einiges passiert – eine kleine Geschichte über uns und warum wir tun, was wir tun.

Unsere Vision

Wir machen Pflege einfach und verständlich.

Der lange Weg zur Idee

Als meine Oma pflegebedürftig geworden ist, habe ich gemerkt, wie belastend das Thema Pflege ist. Die Suche nach einem passenden Pflegeangebot und die Beantragung von Pflegeleistungen hat uns als Familie viel Zeit und Kraft gekostet.

In dieser Zeit ist mir klar geworden, wie viel Lebensqualität bei denjenigen Menschen verloren geht, die schon gar nicht auf ein solches Familiennetz zurückgreifen können. Besonders überrascht hat mich aber, dass es bei der papierlastigen Antragstellung der Pflegeleistungen bis heute keine digitale Unterstützung für pflegende Angehörige gibt. Schon damals habe ich gedacht: “Digitalisierung und Pflege – das muss man doch zusammenführen”.



2016: Erste Versuche parallel zum Studium und Referendariat

Während meines Studiums habe ich deshalb 2016 die Pflegewächter UG gegründet, um Pflegeleistung durch Nutzer bewerten zu lassen; vergleichbar mit dem Hotelbewertungsportal booking.com. Weil ich die Dienstleistung für die Nutzer kostenlos halten wollte, habe ich das Projekt damals als Serviceelement in nahezu allen Pflegekassen vorgestellt sowie einzelnen Pflegestützpunkten und Sozialämtern präsentiert. Am Ende habe ich mich total verzettelt und an Produktideen dieser Parteien herumgebastelt. Viel zu spät ist mir aufgefallen, dass ich so mein ursprüngliches Ziel, die Pflege für Angehörige und pflegebedürftige Menschen zu vereinfachen, komplett aus den Augen verloren hatte.



 

2019: Preisträger Social Entrepreneurship Camp

Der Wunsch in der Pflege etwas zu verändern, hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Aus den damals geführten Gesprächen und Rückmeldungen der verschiedenen Parteien habe ich die Idee eines Generators für Pflegeanträge entwickelt. Im Februar 2019 habe ich diese Projektidee auf dem Social Entrepreneurship Camp der Region Hannover gepitcht, damit den ersten Platz und eine Wildcard für das Social Innovation Center der Region Hannover gewonnen.

Ab Dezember 2019 haben wir dann im Social Innovation Center an der Idee weitergearbeitet, einen ersten Prototypen sowie ein Wirkungs- und Geschäftsmodell entwickelt und konnten auch erste Kooperationspartner überzeugen.



2020: Projektförderungen durch BMWi und Region Hannover

Als Gründerteam und mit den erarbeiteten Konzepten haben wir das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und später auch eine Förderung durch den Fonds für Digitales der Region Hannover erhalten. Jetzt arbeiten wir mit Hochdruck an der Entwicklung unserer Beratungssysteme