Für mehr Gerechtigkeit im Pflegesystem
Wo Unrecht geschieht, setzen unsere Partneranwälte Recht durch
Die unabhängige Partnerkanzlei Prime erstreitet wegweisende Gerichtsentscheidungen – für Einzelne und zum Wohl aller Pflegebedürftigen.
Juristische Expertise trifft Pflegewissen
Viele Menschen akzeptieren ablehnende Bescheide von Pflegekassen, weil sie den Rechtsweg scheuen oder für aussichtslos halten. Doch genau hier beginnt unsere Arbeit.
Unsere auf Pflegerecht spezialisierte Partnerkanzlei Prime führt im Namen von Versicherten Widerspruchs- und Klageverfahren durch – mit beeindruckender Erfolgsquote. Diese Verfahren schaffen nicht nur individuelle Gerechtigkeit, sondern sind oft Präzedenzfälle, die Rechtsklarheit schaffen und das System zum Besseren verändern.
So arbeiten die Partneranwälte
Unsere Partneranwälte setzen Pflegeansprüche durch – vom Widerspruch bis zum Gerichtsverfahren, mit klarer Strategie und Fokus auf gerechte Ergebnisse.
Widerspruch
Oft der schnellste Weg: In den meisten Fällen erreichen die Partneranwälte bereits im Widerspruchsverfahren eine Korrektur – ohne Gericht.
Sozialgerichtsverfahren
Aus Kapazitätsmangel überprüfen einige Kassen Pflegegrade auch im Widerspruchsverfahren nicht. Das ist rechtswidrig. Die Partnerkanzlei begleitet Sie im Gerichtsverfahren mit höchster Expertise.
Präzedenzwirkung
Wir wählen strategisch Fälle aus, die über den Einzelfall hinaus Wirkung entfalten und übernehmen die Prozesskostenfinanzierung.
Juristische Meilensteine
Unterlassung rechtswidriger Einflussnahme durch Pflegekasse
Ausgangslage: Frau Meyer wurde von der Pflegekasse kontaktiert und sollte zur Rücknahme des Widerspruchs überredet werden. Die Pflegekasse versuchte so eine Nachzahlung und den höheren Pflegegrad an Frau Meyer zu vermeiden.
Vorgehen der Kanzlei Prime:
Klage beim Sozialgericht Halle auf Unterlassung solcher Kontaktaufnahmen
Nachweis, dass die Pflegekassen standardisierte Formulare verwenden, um Versicherte zur Rücknahme zu bewegen
Darlegung der Wiederholungsgefahr durch institutionalisierte Praxis bei den Pflegekassen
Ergebnis: Das Sozialgericht Halle (Az. S 9 P 96/22) stellte die Rechtswidrigkeit dieses Vorgehens fest. Die Pflegekasse musste das verwendete Formular deutschlandweit aus dem Verkehr ziehen.
Bedeutung: Die systematische "Abschreckungspraxis" wurde gerichtlich als rechtswidrig bestätigt.
Korrektur fehlerhafter MD-Gutachten
Ausgangslage: Herr Krieger erhielt nach der Erstbegutachtung durch den Medizinischen Dienst nur Pflegegrad 1, obwohl seine Mobilität stark eingeschränkt war und er bei allen Aktivitäten des täglichen Lebens Unterstützung benötigte. Das Gutachten enthielt nachweislich falsche Angaben zur Selbstständigkeit.
Vorgehen der Kanzlei Prime:
Punktgenaue Analyse des MD-Gutachtens und Identifikation der Fehler
Detaillierte Widerspruchsbegründung
Beantragung einer Neubegutachtung mit konkreten Vorgaben
Ergebnis: Pflegegrad 3 im Widerspruchsverfahren zuerkannt, ohne Gerichtsverfahren. Nachzahlung von über 6.000 € rückwirkend.
Bedeutung: Dieser Fall zeigt, dass fehlerhafte Gutachten korrigiert werden können. Die hohe Erfolgsquote von Widersprüchen belegt: Viele Begutachtungen sind fehlerhaft. Professionelle Begleitung macht den entscheidenden Unterschied.
Pflegegrad-Erhöhung vor Gericht
Ausgangslage: Frau Mertens wurde trotz fortschreitender Demenz der höhere Pflegegrad 4 verweigert. Die Pflegekasse argumentierte mit veralteten Gutachten.
Vorgehen der Kanzlei Prime:
Detaillierte Widerspruchsbegründung mit medizinischen Nachweisen
Klage beim Sozialgericht
Einholung eines unabhängigen Gutachtens
Ergebnis: Pflegegrad 4 zuerkannt, rückwirkende Nachzahlung von 8.400 €.
Bedeutung: Dieses Urteil stärkt die Position von Demenzerkrankten und zwingt Kassen zu gründlicheren Begutachtungen.
Entschädigung wegen verspäteter Bescheidung
Ausgangslage: Herr Teichmann stellte einen Antrag auf Pflegeleistungen. Die gesetzliche Frist für die Bescheidung verstrich ohne Reaktion der Pflegekasse. Nach 12 Wochen lag immer noch kein Bescheid vor – für die Familie eine existenzbedrohende Situation, da dringend benötigte Pflege nicht finanziert werden konnten.
Vorgehen der Kanzlei Prime:
Fristsetzung zur Entscheidung mit Androhung einer Untätigkeitsklage
Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen
Klage auf Entschädigung (70 € pro Woche Verzug)
Ergebnis: Pflegegrad 3 wurde nachträglich zuerkannt. Entschädigungszahlung von 840 € (7 Wochen × 70 €) für die Fristüberschreitung.
Bedeutung: Dieses Verfahren zeigt: Pflegekassen können für Verzögerungen finanziell haftbar gemacht werden. Die gesetzliche Entschädigungsregelung wird von vielen Betroffenen nicht genutzt, weil sie diese nicht kennen. Dieser Fall schafft dafür Bewusstsein.
Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte wurden alle Namen in den dargestellten Fällen geändert.
Warum Kunden uns vertrauen
Menschen, die für Ihre Rechte kämpfen - und gewinnen.
Ich hätte nie gedacht, dass mein Fall Aussicht auf Erfolg hat. Pflegewächter und die Kanzlei Prime haben nicht aufgegeben – und gewonnen.
Die Kombination aus Pflegefachwissen und juristischer Präzision ist unschlagbar. Endlich jemand, der beide Seiten versteht.
Wurde Ihr Antrag abgelehnt?
Geben Sie nicht auf. Gemeinsam finden wir heraus, ob und wie wir Ihre Rechte durchsetzen können.
Pflegegrad prüfen lassen💡 Gut zu wissen: Damit Sie kein finanzielles Risiko haben, finanzieren wir Ihre Anwaltskosten.