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Was steht mir zu, wenn ich meine Mutter pflege?


Herausforderungen für pflegende Angehörige

Was steht mir zu, wenn ich meine Mutter pflege? fragen sich viele Pflegepersonen. Die Pflege von Angehörigen ist eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe. Pflegende Angehörige stehen vor zahlreichen Herausforderungen, wie der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, der Finanzierung der Pflege sowie der eigenen körperlichen und emotionalen Belastung.

 

Die wichtigsten Themen kurz zusammengefasst:

Was kann ich für die Pflege meiner Mutter bekommen?

Hat Ihre Mutter mindestens Pflegegrad 2 und wird in häuslicher Umgebung nur teilweise oder gar nicht von einem ambulanten Pflegedienst gepflegt, steht ihr Pflegegeld zu. Dieses Geld kann sie an Sie für die Pflege auszahlen.


Wieviel Geld kann ich bekommen?

Abhängig vom Pflegegrad und der Betreuungssituation der pflegebedürftigen Person können Sie unterschiedlich viel Pflegegeld erhalten. 

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Pflegegrad 1
Pflegegrad 2
332 Euro pro Monat
Pflegegrad 3
573 Euro pro Monat
Pflegegrad 4
765 Euro pro Monat
Pflegegrad 5
947 Euro pro Monat

Höhe Pflegegeld nach Pflegegrad. Stand 2024

Wird zur Unterstützung in der häuslichen Pflege ebenfalls ein ambulanter Pflegedienst (Pflegesachleistung) eingesetzt, können Kombinationsleistungen beantragt werden. Das Pflegegeld wird dann nur anteilig ausgezahlt.

 

Wie bekomme ich als Angehöriger Pflegegeld?

Das Pflegegeld ist eine Leistung der Pflegekasse. Die Pflegekasse der pflegebedürftigen Person überweist das Pflegegeld auf das Konto der bzw. des Versicherten. Diese können dann das Pflegegeld an die Personen, die die Pflege ihrer Angehörigen übernommen haben, weitergeben. Das Pflegegeld ist nicht zweckgebunden, es kann also nach Belieben ausgegeben werden. 

 

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf können pflegende Angehörige 10 Tage Sonderurlaub, und/oder Pflegezeit/Familienpflegezeit nehmen.

Mehr Informationen über die Formen der Freistellung finden Sie in diesem Artikel

 

Wem gehört das Pflegegeld?

Das Pflegegeld gehört der/dem Pflegebedürftigen und kann von ihnen frei verfügt werden. Es gibt keine Vorschrift, dass das Pflegegeld für die Pflege durch Angehörige eingesetzt werden muss. Sicherlich ist es dennoch schön, wenn die Pflegepersonen für ihre Arbeit auch etwas entlohnt werden. 

 

Wer kann Pflegegeld beantragen?

Pflegebedürftige, die mindestens Pflegegrad 2 haben und in häuslicher Umgebung nicht oder nur teilweise von einem Pflegedienst gepflegt werden, können Pflegegeld beantragen. 

 

Kann ich auch Pflegegeld bekommen, wenn ein ambulanter Pflegedienst mich bei der Pflege unterstützt?

Die Unterstützung der Pflege eines Angehörigen durch professionelle Pflege von Pflegediensten ist kein pauschaler Ausschlussgrund vom Pflegegeld. Es gibt die Möglichkeit Kombinationsleistungen zu beantragen. Diese ermöglichen, dass der Pflegedienst bezahlt werden kann und das übrige Geld als anteiliges Pflegegeld ausgezahlt werden kann. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Steht mir als Betreuer auch Pflegegeld zu, wenn meine Mutter im Heim lebt?

Pflegegeld wird nur bei Pflege in häuslicher Umgebung an die Pflegebedürftigen gezahlt. 

 

Die Bedeutung der Pflegegrade

In Deutschland werden die Leistungen der Pflegeversicherung auf Grundlage der Pflegegrade erbracht. Die Pflegegrade reichen von 1 (geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit) bis 5 (schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit). Je nach Pflegegrad stehen den pflegenden Angehörigen verschiedene Leistungen und finanzielle Unterstützung zur Verfügung.

 

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Pflegegeld für Angehörige beantragen – diese Pflegeleistungen stehen ihnen zu (Tabelle) 

Voraussetzungen für das Pflegegeld

Pflegegeld ist eine Sozialleistung, die pflegende Angehörige bekommen können, wenn sie ihre Mutter oder einen anderen nahen Angehörigen unterstützen. Um Pflegegeld für Angehörige zu beantragen, muss die pflegebedürftige Person einen Antrag bei der Pflegekasse stellen und einen Pflegegrad erhalten haben. Die Pflegepersonen müssen die Pflege im häuslichen Umfeld und in der Regel mehr als 10 Stunden pro Woche leisten.


Pflegegeld je nach Pflegegrad

Das Pflegegeld richtet sich nach dem Pflegegrad (früher Pflegestufe) der pflegebedürftigen Person. Hier eine Tabelle mit den aktuellen Beträgen:

 

Pflegegrad 1 2 3 4 5   Höhe Pflegegeld Mehr erfahren Pflegegrad 1 – Pflegegrad 2 332 Euro pro Monat Pflegegrad 3 573 Euro pro Monat Pflegegrad 4 765 Euro pro Monat Pflegegrad 5 947 Euro pro Monat

Höhe Pflegegeld nach Pflegegrad. Stand 2024

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Verwendung des Pflegegeldes

Das Pflegegeld ist eine Entschädigung für die aufgewendete Zeit und die geleistete häusliche Pflege. Pflegende Angehörige können das Geld nach eigenem Ermessen verwenden, zum Beispiel für Pflegehilfsmittel, Fahrtkosten oder zur Finanzierung von Unterstützung im Alltag.

 

Rentenversicherung

Wenn sie ihre Mutter pflegen, können sie unter bestimmten Voraussetzungen Rentenversicherungsbeiträge erhalten. Die Pflegekasse übernimmt die Beiträge zur Rentenversicherung, wenn die Person die Pflege mehr als 30 Stunden pro Woche leistet und kein oder nur ein geringes Einkommen hat. Damit Sie später bei der Rente weniger Einbußen haben, zahlt die Pflegekasse in Ihre Rentenkasse ein. 


Unfallversicherung

Pflegende Angehörige sind während ihrer Tätigkeit als Pflegeperson gesetzlich unfallversichert. Dieser Schutz besteht sowohl bei der Pflege im häuslichen Umfeld als auch bei der Inanspruchnahme von Kurzzeitpflege oder Tagespflege. 


Sonderurlaub und Familienpflegezeit

Angehörige haben Anspruch auf Sonderurlaub von bis zu 10 Arbeitstagen, um in einer akuten Pflegesituation kurzfristig für die Organisation und Sicherstellung der Pflege zur Verfügung zu stehen. Darüber hinaus können sie die Familienpflegezeit in Anspruch nehmen, die eine Freistellung von bis zu 24 Monaten ermöglicht, um einen nahen Angehörigen zu unterstützen. Die Freistellung kann in Teilzeit oder vollständig erfolgen, wobei der Arbeitsplatz nach Ende der Familienpflegezeit gesichert ist.


Pflegezeit und bezahlte Freistellung

In einigen Fällen haben Sie auch Anspruch auf Pflegezeit. Dabei handelt es sich um eine bis zu sechsmonatige, unbezahlte Freistellung von der Arbeit, um die Pflege eines nahen Angehörigen sicherzustellen. In manchen Bundesländern gibt es zudem Regelungen für bezahlte Freistellungen für Angehörige, die jedoch von Unternehmen und Tarifverträgen abhängig sind.

Nähere Informationen zum Thema Pflegezeit und Familienpflegezeit finden Sie hier.


Angehörigenpflege vs Pflegeheim: Fallbeispiel

Die Pflege von Angehörigen ist ein aktuelles Thema, das viele Familien betrifft. Immer mehr Menschen sind darauf angewiesen und stellen sich die Frage, ob sie zu Hause gepflegt werden sollen oder in einem Pflegeheim. In diesem Artikel werden wir die Geschichten von zwei Frauen, Heidi und Maria, betrachten und ihre unterschiedlichen Pflegeerfahrungen beleuchten.

Heidi ist 75 Jahre alt und leidet an einer fortschreitenden Demenz. Sie wurde in einen Pflegegrad eingestuft und benötigt nun Unterstützung im Alltag. Ihre Tochter, Julia, hat sich dazu entschieden, ihre Mutter zu Hause zu pflegen. Dabei erhält Julia Pflegegeld und nutzt dieses Geld, um die zusätzlichen Kosten, die dadurch entstehen, zu decken.

Was steht mir zu, wenn ich meine Mutter pflege, fragen sich viele Pflegepersonen.


Pflegegeld und Beantragen von Leistungen

Um Pflegegeld für ihre Mutter zu erhalten, musste Julia einen Antrag bei der Pflegekasse stellen. Je nach Pflegegrad kann das Pflegegeld unterschiedlich hoch ausfallen. In Heidis Fall erhält sie monatlich einen festen Betrag, der direkt auf ihr Konto ausgezahlt wird. Das Pflegegeld ist eine wichtige finanzielle Unterstützung, die es Julia ermöglicht, ihre Mutter zu Hause zu pflegen und professionelle Hilfe bei Bedarf in Anspruch zu nehmen.

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Rente und Rentenversicherung für Personen, die die Pflege von Angehörigen übernehmen

Da Julia ihre Mutter mehr als 30 Stunden pro Woche betreut, zahlt die Pflegekasse Beiträge zur Rentenversicherung für sie. Dies ist eine wichtige Anerkennung für ihre Arbeit und hilft, mögliche finanzielle Nachteile auszugleichen, die durch die Pflege entstehen können.


Sonderurlaub und bezahlte Freistellung 

Um sich voll und ganz auf die Pflege ihrer Mutter konzentrieren zu können, hat Julia Sonderurlaub bei ihrem Arbeitgeber beantragt. Dieser ermöglicht es ihr, für einen bestimmten Zeitraum von der Arbeit freigestellt zu werden, um ihre Mutter zu unterstützen. In einigen Fällen kann diese Freistellung auch bezahlt erfolgen, allerdings ist dies vom Arbeitgeber abhängig. Andernfalls können Pflegepersonen, die sich im Rahmen der (Familien-) Pflegezeit freistellen lassen, ein zinsloses Darlehen vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BafzA) beanspruchen.


Maria: Pflege im Pflegeheim

Maria ist 80 Jahre alt und leidet ebenfalls an Demenz. Im Gegensatz zu Heidi hat sich ihre Familie dazu entschieden, sie in einem Pflegeheim unterzubringen. Hier erhält sie rund um die Uhr professionelle Betreuung und hat Zugang zu verschiedenen Pflegeleistungen, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Erfahren Sie hier, welcher Pflegegrad Demenz-Erkrankten zusteht.



Pflegegrade und Leistungen für Pflegebedürftige

Auch Maria wurde in einen Pflegegrad eingestuft, der die Pflegeleistungen bestimmt, die sie im Pflegeheim in Anspruch nehmen kann. Dazu gehören unter anderem Betreuung, medizinische Versorgung, soziale Aktivitäten und Therapieangebote. Die Kosten für das Pflegeheim werden zum Teil von der Pflegeversicherung übernommen, während der verbleibende Betrag von Maria oder ihrer Familie getragen werden muss.

Wenn es nicht möglich ist, dass die pflegebedürftige Person oder ihre Angehörige die Kosten übernehmen, kommt gegebenfalls die Hilfe zur Pflege, eine Sozialhilfeleistung, in Betracht.


Kurzzeitpflege und Übergangspflege

Sollte Maria in Zukunft vorübergehend zusätzliche Unterstützung benötigen, besteht die Möglichkeit, dass sie Kurzzeitpflege in Anspruch nimmt. Dabei handelt es sich um eine befristete, intensivere Betreuung, die zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt notwendig sein kann. Die Kosten für die Kurzzeitpflege werden ebenfalls von der Pflegeversicherung übernommen, allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum.

 


Pflegeversicherung und finanzielle Unterstützung

Die Pflegeversicherung ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems und unterstützt Pflegebedürftige und ihre Familien finanziell. Je nach Pflegegrad und individuellen Bedürfnissen können unterschiedliche Leistungen in Anspruch genommen werden, die von der Pflegeversicherung getragen werden. Diese Leistungen können sowohl für die häusliche Pflege wie im Fall von Heidi als auch für das Pflegeheim wie bei Maria genutzt werden.

 


Vergleich: Angehörigenpflege vs Pflege im Pflegeheim (mindestens Pflegegrad 1

Die Geschichten von Heidi und Maria zeigen, dass es keine pauschale Antwort darauf gibt, welche Art und Weise für jeden Pflegebedürftigen am besten geeignet ist. Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, und die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Verfügbarkeit von Angehörigen, den finanziellen Ressourcen und den persönlichen Bedürfnissen der Pflegebedürftigen.

 


Vorteile der Angehörigenpflege

Die Pflege zu Hause durch Angehörige hat den Vorteil, dass die betroffene Person in ihrer vertrauten Umgebung bleibt und von ihren Liebsten umgeben ist. Dadurch kann eine höhere Lebensqualität erreicht werden, und die Pflegebedürftigen können weiterhin am Familienleben teilnehmen. Außerdem kann das Pflegegeld dazu verwendet werden, um professionelle Unterstützung bei Bedarf hinzuzuziehen, und Angehörige erhalten Rentenversicherungsbeiträge sowie möglicherweise bezahlten Sonderurlaub.

 


Vorteile der Pflege im Pflegeheim

Das Pflegeheim bietet den Vorteil einer professionellen Rund-um-die-Uhr-Betreuung, die auf die individuellen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen zugeschnitten ist. Pflegeheime verfügen über speziell geschultes Personal und bieten verschiedene Therapieangebote sowie soziale Aktivitäten an. Für Familien, die nicht in der Lage sind, ihre Angehörigen selbst zu unterstützen, kann dies eine gute Alternative sein.

 


Pflegegeld für die Pflegeperson – Leistungen für pflegende Angehörige


Pflegegeld beantragen

Um das Pflegegeld zu erhalten, muss die pflegebedürftige Person bei ihrer Pflegekasse einen Antrag stellen. Die Pflegekasse prüft dann den Antrag und stellt den entsprechenden Pflegegrad fest. Nach Feststellung des Pflegegrads wird das Pflegegeld rückwirkend ab dem Antragsmonat ausgezahlt.


Weitere Leistungen beantragen

Neben dem Pflegegeld stehen unterstützenden Familienmitgliedern weitere Leistungen zur Verfügung, wie zum Beispiel Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege oder Zuschüsse für Pflegehilfsmittel und den Hausnotruf. Pflegegeld und Pflegesachleistungen können durch Kombinationsleistungen kombiniert werden. Diese Leistungen müssen ebenfalls bei der Pflegekasse beantragt werden.

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Entlastung und Unterstützung der Pflegepersonen

Unterstützung im Alltag

Wenn sie ihre Mutter pflegen, können auch Unterstützung im Alltag in Anspruch nehmen. Dazu gehören beispielsweise Betreuungsangebote, hauswirtschaftliche Hilfe oder ambulante Pflegedienste. Die Kosten für diese Leistungen werden teilweise von der Pflegekasse übernommen.


Angebote zur Entlastung

Um die Belastung zu reduzieren, gibt es verschiedene Angebote zur Entlastung, wie zum Beispiel Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder Kurse zur Pflege und Betreuung. Diese Angebote können dabei helfen, die Herausforderungen der Pflege besser zu bewältigen und den Alltag zu erleichtern. Nicht selten werden zu pflegende Personen Opfer von Gewalt durch Ihre Angehörigen. Zögern Sie daher nicht sich schon frühzeitig unterstützen zu lassen. 


Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Die Vereinbarkeit mit dem Beruf stellt für viele Angehörige eine große Herausforderung dar. Um die Situation zu verbessern, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel:

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Telearbeit oder Homeoffice
  • Teilzeitarbeit während der Pflegezeit
  • Nutzung von Sonderurlaub oder Familienpflegezeit

Es ist wichtig, mit dem Arbeitgeber offen über die Pflegesituation zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu gewährleisten.

 


Zusammenfassung

Die Pflege von Angehörigen, insbesondere der eigenen Mutter, bringt viele Herausforderungen mit sich. Sie haben jedoch Anspruch auf verschiedene Leistungen und finanzielle Unterstützung, wie zum Beispiel Pflegegeld, Rentenversicherungsbeiträge und Sonderurlaub. Um diese Leistungen in Anspruch zu nehmen, müssen die entsprechenden Anträge bei der Pflegekasse gestellt werden.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Angebote zur Entlastung und Unterstützung von Angehörigen, die dabei helfen können, die Herausforderungen der Pflege besser zu bewältigen und den Alltag zu erleichtern. Durch offene Kommunikation mit dem Arbeitgeber und die Nutzung von flexiblen Arbeitsmodellen kann zudem die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessert werden.

Insgesamt ist es wichtig, sich über die eigenen Rechte und Möglichkeiten als Angehörige zu informieren, um die bestmögliche Unterstützung und Entlastung zu erhalten.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Pflegegeld und wer hat Anspruch darauf?

Pflegegeld ist eine finanzielle Unterstützung für pflegebedürftige Personen, die von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt werden. Pflegebedürftige mit einem anerkannten Pflegegrad zwischen 2 und 5 haben Anspruch auf Pflegegeld.

Wie beantrage ich Pflegegeld für die Pflege meiner Mutter?

Um Pflegegeld zu beantragen, wenden Sie sich an die Pflegekasse, bei der Ihre Mutter versichert ist. Die Pflegekasse wird einen Antrag zur Verfügung stellen, den Sie ausfüllen und einreichen müssen.

Wie hoch ist das Pflegegeld?

Die Höhe des Pflegegeldes hängt vom Pflegegrad der pflegebedürftigen Person ab. Es gibt fünf Pflegegrade, wobei Pflegegrad 1 das geringste und Pflegegrad 5 das höchste Pflegebedürfnis darstellt. Je höher der Pflegegrad, desto höher ist auch das Pflegegeld. Personen mit Pflegegrad 1 erhalten kein Pflegegeld.

Kann ich Rentenversicherungsbeiträge erhalten?

Ja, pflegende Angehörige, die mindestens 10 Stunden pro Woche pflegen, können Rentenversicherungsbeiträge erhalten. Die Beiträge werden von der Pflegekasse gezahlt.

Was ist Sonderurlaub für pflegende Angehörige und wie kann ich ihn beantragen?

Sonderurlaub ermöglicht es Arbeitnehmern, sich kurzfristig freistellen zu lassen, um einen Angehörigen zu pflegen. Die Dauer beträgt in der Regel bis zu 10 Tage. Um Sonderurlaub zu beantragen, wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber.

Gibt es bezahlten Pflegeurlaub für die Pflege von Angehörigen?

Bezahlter Pflegeurlaub ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Allerdings können Arbeitgeber und Arbeitnehmer individuelle Vereinbarungen treffen. Es lohnt sich, das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen.

Was sind Leistungen für pflegende Angehörige?

Diese Leistungen umfassen finanzielle Unterstützung wie Pflegegeld, Rentenversicherungsbeiträge und Zuschüsse für Umbaumaßnahmen, um das häusliche Umfeld an die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Person anzupassen. Darüber hinaus gibt es Unterstützungsangebote wie Beratung, Schulungen und Entlastungsleistungen.

Wie wird das Pflegegeld ausgezahlt?

Das Pflegegeld wird direkt an die pflegebedürftige Person oder an die Angehörige ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt in der Regel monatlich.

Wie wird das Pflegegeld ausgezahlt?

Das Pflegegeld wird direkt an die pflegebedürftige Person oder an die Angehörige ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt in der Regel monatlich.

Wie kann ich Beruf und Pflege meiner Mutter vereinbaren?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege kann eine Herausforderung sein. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Ihnen helfen können, beides unter einen Hut zu bringen. Dazu gehören unter anderem flexible Arbeitszeiten, Telearbeit, Sonderurlaub für Angehörige und die Inanspruchnahme von Entlastungsleistungen.

Wie kann ich Beruf und Pflege meiner Mutter vereinbaren?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege kann eine Herausforderung sein. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Ihnen helfen können, beides unter einen Hut zu bringen. Dazu gehören unter anderem flexible Arbeitszeiten, Telearbeit, Sonderurlaub für Angehörige und die Inanspruchnahme von Entlastungsleistungen.

Wie kann ich Beruf und Pflege meiner Mutter vereinbaren?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege kann eine Herausforderung sein. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Ihnen helfen können, beides unter einen Hut zu bringen. Dazu gehören unter anderem flexible Arbeitszeiten, Telearbeit, Sonderurlaub für Angehörige und die Inanspruchnahme von Entlastungsleistungen.

Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie bestimmt?

Es gibt fünf Pflegegrade (1-5), die den Grad der Pflegebedürftigkeit einer Person abbilden. Die Einstufung in einen Pflegegrad erfolgt durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder den Sozialmedizinischen Dienst (SMD) und berücksichtigt Faktoren wie körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigungen sowie die Selbstständigkeit der Person.

Kann ich meine Mutter auch ohne Pflegegrad pflegen?

Auch ohne anerkannten Pflegegrad können Sie Ihre Mutter pflegen. Allerdings haben Sie in diesem Fall keinen Anspruch auf finanzielle Leistungen wie Pflegegeld oder Rentenversicherungsbeiträge. Es ist empfehlenswert, einen Antrag auf Pflegegrad-Einstufung zu stellen, um mögliche Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen zu können.

Wer bekommt Kurzzeitpflege und wie beantrage ich sie?

Kurzzeitpflege steht pflegebedürftigen Personen zur Verfügung, die vorübergehend eine vollstationäre Versorgung benötigen, zum Beispiel wenn die unterstützenden Familienmitglieder Urlaub machen oder erkrankt sind. Um Kurzzeitpflege zu beantragen, wenden Sie sich an die zuständige Pflegekasse. Die Kosten werden in der Regel für bis zu 28 Tage pro Kalenderjahr übernommen.

Welche Leistungen der Pflegeversicherung stehen mir zu, wenn ich meine Mutter pflege?

Bei der Pflege Ihrer Mutter können Sie je nach Pflegegrad und individuellen Bedürfnissen verschiedene Leistungen in Anspruch nehmen. Dazu gehören unter anderem Pflegegeld, Sachleistungen (z.B. für ambulante Pflegedienste), Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Tages- und Nachtpflege, Kurzzeitpflege, Entlastungsbeträge, Rentenversicherungsbeiträge für Angehörige und Beratungsangebote.

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Pflegegrad nach einem Schlaganfall

Dieser Artikel beleuchtet, was ein Schlaganfall ist, welche Pflegegrade es gibt und wie man nach einem Schlaganfall den angemessenen Pflegegrad beantragt. 

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